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Selbsthilfe Vaskulitis e.V.
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Seite aktualisiert am: 28.09.16
Die Takayasu-Arteriitis ist eine systemische Vaskulitis, welche vornehmlich die aus der Aorta abgehenden großen Arterien befällt.   Die Ätiologie der Takayasu-Arteriitis ist bisher unklar (2007).  Sie wird den Autoimmunerkrankungen zugeordnet.   Als generell seltene Erkrankung tritt die Takayasu-Arteriitis vor allem bei Frauen unter 40 Jahren auf.   Es handelt sich um eine granulomatöse Vaskulitis, die Arterien vom elastischen Typ befällt.  Die Granulome bilden sich in der Media der Gefäßwand und führen sekundär durch Narbenbildung zu einer zunehmenden Eingengung des Lumens betroffener Blutgefäße.   Die Takayasu-Arteriitis beginnt meistens mit alllgemeinen Symptomen wie Fieber, Nachtschweiß, Myalgien, Arthralgien und Gewichtsverlust.  Erst später folgen Gefäßverschlüsse. Diese können sich klinisch vielfältig präsentieren. Gängige Symtome sind unter anderem:  Pulsabschwächung an der Arteria brachialis Schmerzen der Arme, eventuell im Sinne einer Claudicatio intermittens mit belastungsabhängiger Symptomatik (Subclavian-Steal-Syndrom) Blutdruckdifferenz zwischen beiden Armen (>10 mmHg) Bei Befall der Arteria carotis Schmerzen am Hals und neurologische Symptomatik (Apoplex) Bei Befall der Nierenarterien renale Hypertonie Bei Befall der Koronararterien entsteht ein Herzinfarkt  Über den stenosierten Gefäßen können im Rahmen der körperlichen Untersuchung Strömungsgeräusche hörbar sein.   Die Diagnose einer Takayasu-Arteriitis wird durch Anamnese, körperliche Untersuchung und Laboruntersuchungen gestellt.  Ein Verdacht bietet das klinisch-anamnestische Setting, typischerweise mit einer jungen Frau, bei der kein Puls an der Arteria radialis getastet werden kann.  Im Labor zeigt sich die Erhöhung der BSG, häufig vergesellschaftet mit einer dezenten Leukozytose und Anämie.  Zur Objektivierung der Gefäßverschlüsse sollten bildgebende Verfahren herangezogen werden.  Durch eine farbkodierte Doppler-Sonographie oder angiographische Schnittbildverfahren kann die Okklusion der aortennahen Gefäße dargestellt werden.   Die Therapie der Takayasu-Arteriitis besteht aus zwei Komponenten.  Mit der immunsuppressiven Therapie wird die Progression der Erkrankung verhindert.  Sie erfolgt im Fall der Takayasu-Arteriitis durch die Gabe von Glukokortikoiden und ASS über einen längeren Zeitraum.  Bei schweren Verläufen kann die Gabe von potenteren Wirkstoffen wie Methotrexat oder Cyclophosphamid erfolgen. Quelle:Roche Pharma AG    Habt ihr noch weitere Fragen,? Dann sendet uns eine E-Mail
Takayasu-Arteriitis
Die Takayasu-Arteriitis ist eine systemische Vaskulitis
Takayasu-Arteriitis
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